Bundesfreiwilligendienst wird ausgebaut

26. November 2015

Der Bund wird 10.000 neue Bundesfreiwilligendienstplätze finanzieren, um das freiwillige Engagement im Flüchtlingsbereich zu stärken. Wohlfahrtsverbände können ab sofort neue Einsatzstellen anmelden. Dies teilen die Nürnberger SPD-Bundestagsabgeordneten Gabriela Heinrich und Martin Burkert mit.

„Die 10.000 neuen Stellen sind eine immense Stärkung für das gesellschaftliche Miteinander und sollen das freiwillige Engagement im Flüchtlingsbereich stärker anerkennen“, so Heinrich und Burkert. Die Einsatzgebiete im Rahmen des Programms sind zum Beispiel Sportangebote in Flüchtlingsunterkünften, die Begleitung bei Behördengängen, Dolmetscherdienste, Personenbeförderungsfahrten und vieles mehr.

Auch Flüchtlinge und Asylbewerber mit Bleibeperspektive können sich künftig im Freiwilligendienst engagieren. Für die Freiwilligen gibt es im Rahmen des Sonderprogramms eine pädagogische Begleitung. Flüchtlinge, die sich in dem Programm engagieren wollen, können zusätzlich Zugang zu einem vierwöchigen, intensiven Sprachkurs erhalten. Wohlfahrtsverbände und Kommunen können neue Einsatzplätze mit Flüchtlingsbezug im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) oder bei den BFD-Zentralstellen anmelden. Alle Infos gibt es unter www.bundesfreiwilligendienst.de.

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