SPD begrüßt Gründung des Europäischen Roma-Instituts

17. September 2015

Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt den Beschluss der 47 Mitgliedstaaten des Europarates, sich an der Gründung des Europäischen Roma-Instituts zu beteiligen. Das Institut soll das Wissen über Roma fördern und mit Hilfe ihrer Kunst, Geschichte und Tradition Vorurteile abbauen helfen. Gabriela Heinrich, stellvertretende menschenrechtspolitische Sprecherin:

„Die Idee für ein Institut, das der Vielfältigkeit der Roma-Kultur eine öffentliche Plattform bietet, gibt es schon lange. Gemeinsam mit der Organisation Open Society Foundations möchte der Europarat nun dabei mitwirken, dass das Wissen über Kunst, Geschichte und Tradition der europäischen Roma verbreitet wird. Es soll also nicht nur ein Kulturzentrum von Roma für Roma geben, sondern eine Sammlung aller kulturellen Übermittlungen, welche Roma betreffen.

Über das Roma-Institut soll die europaweite Vernetzung von Organisationen, Projekten und Akteuren erleichtert werden. Geleitet wird das Institut von Intellektuellen, Künstlern, Journalisten, Linguisten und Historikern, die alle selbst Roma sind.

Viele Vorurteile gegenüber Roma haben ihren Ursprung in mangelndem Wissen über die Volksgruppe. Um Antiziganismus entgegenzuwirken, bedarf es mehr Aufklärung über die Roma – die Einrichtung des Europäischen Roma-Instituts ist ein großer Schritt auf diesem Weg.“

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