Tunesisches Dialogquartett erhält mit Friedensnobelpreis 2015 verdiente Wertschätzung

09. Oktober 2015

Während andere Länder im Chaos versinken, gilt Tunesien noch immer als Leuchtturm für Demokratisierung und eine weiter erstarkende Zivilgesellschaft. Der Friedensnobelpreis wird die Errungenschaften des Arabischen Frühlings stärken und festigen. Die SPD-Bundestagsfraktion gratuliert dem nationalen Dialogquartett aus Tunesien herzlich zum Friedensnobelpreis.

Das Nobel-Komitee hat seine Wahl sehr vorausschauend getroffen. Denn nur eine starke Zivilgesellschaft ist in der Lage, die Herausforderungen von Demokratisierung und Frieden zu meistern. Tunesien ist auch deshalb der 'Leuchtturm des Arabischen Frühlings', weil dort die Zivilgesellschaft so stark ist. Das nationale Dialogquartett hat einen nicht zu unterschätzenden Beitrag dazu geleistet, die Errungenschaften des Arabischen Frühlings mit Leben zu füllen.

Wir hoffen, dass die Entscheidung des Nobel-Komitees in Oslo auch ein starkes Signal auf andere Länder Nordafrikas und des Nahen Ostens ausstrahlt. Bündnisse wie das nationale Dialogquartett Tunesiens leisten einen wesentlichen Beitrag zum Aufbau von Demokratie, zu gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklung sowie zur Durchsetzung der Menschenrechte. Die SPD-Bundestagsfraktion beglückwünscht die Preisträgerinnen und Preisträger. Die Arbeit des Dialogquartetts erfährt durch den Friedensnobelpreis die Wertschätzung, die es verdient hat.

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