15 Jahre UN-Resolution „Frauen, Frieden, Sicherheit“

02. November 2015

Heute jährt sich die Verabschiedung der UN-Resolution 1325 „Frauen, Frieden, Sicherheit“ zum 15. Mal. Die Resolution zielt darauf ab, Frauen in kriegerischen Auseinandersetzungen vor Gewalt zu schützen und sie in Friedensprozesse und beim Wiederaufbau einzubinden.

Auch 15 Jahre nach ihrer Verabschiedung hat die UN-Resolution nicht an Bedeutung verloren. Frauen und Mädchen sind in Konflikten und Kriegen besonderem Leid ausgesetzt. Oft wird sexualisierte Gewalt gegen Frauen und Mädchen gezielt als Kriegswaffe eingesetzt: Systematische Vergewaltigungen, sexuelle Folter und Versklavungen sollen planmäßig soziale Strukturen zerstören. Den Betroffenen bleiben neben physischen Schäden Traumata, die häufig ohne psychologische Behandlung bleiben und jahrelanges Leiden nach sich ziehen.

Die Rolle von Frauen als Protagonistinnen des Wandels muss gestärkt werden. Bei Friedensverhandlungen sind Frauen meist ausgeschlossen, ihre Rechte beschnitten. Dies muss sich ändern. Auch bei der Planung und Umsetzung des Wiederaufbaus müssen Frauen und lokale Organisationen konsequent eingebunden werden.

Der UN-Sicherheitsrat fordert die UN-Mitgliedstaaten auf, die Resolution 1325 umzusetzen. Deutschland hat hierfür 2012 einen Nationalen Aktionsplan erarbeitet und zuletzt im Mai 2014 in einem Bericht Rechenschaft über die Umsetzung abgelegt.

Die SPD-Bundestagsfraktion appelliert an alle Regierungen, Frauen und Mädchen in Krisengebieten vor Gewalt zu schützen und die Beteiligung von Frauen an Friedensprozessen nachhaltig zu fördern.

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