Gabriela Heinrich zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

24. November 2022

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November 2022 erklärt die Nürnberger SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriela Heinrich:

  • „Überall auf der Welt werden Frauen Opfer von Gewalt. Wir sehen, wie die Taliban afghanische Frauen systematisch entrechten und wie ukrainische Frauen im Krieg Opfer sexualisierter Gewalt werden. Wir sehen, wie in Iran Frauen vom Mullah-Regime gefoltert und getötet werden, weil sie gegen patriarchale und autoritäre Strukturen demonstrieren. Die Körper von Frauen sind keine Schlachtfelder. Wir müssen Frauen weltweit schützen und ihre Rechte stärken. Mit einer feministischen Außenpolitik können wir einen Beitrag gegen Gewalt und Unterdrückung leisten“, so Gabriela Heinrich.

  • „In Deutschland wird jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben Opfer körperlicher und/oder sexualisierter Gewalt. Das ist unerträglich und muss sich ändern. Wir setzen uns für eine ressortübergreifende Strategie gegen Gewalt ein. Dabei wollen wir besonders die Gewaltprävention und Rechte der Betroffenen in den Fokus nehmen. Als wichtigstes völkerrechtliches Instrument im Kampf gegen Gewalt an Frauen werden wir die Istanbul-Konvention mit einer staatlichen Koordinierungsstelle vollständig umsetzen“, so Gabriela Heinrich.

  • „Gewaltbetroffene Frauen brauchen verlässlichen Schutz. Das Recht darauf werden wir für jede Frau und ihre Kinder absichern. Mit dem Bundesförderprogramm Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen fördern wir bereits erfolgreich den bundesweiten Ausbau von Frauenhäusern und Fachberatungsstellen. Wir werden einen bundeseinheitlichen Rechtsrahmen für eine verlässliche Finanzierung von Frauenhäusern sicherstellen und das Hilfesystem bedarfsgerecht ausbauen. Künftig ist eine Bundesbeteiligung an der Regelfinanzierung vorgesehen“, so Gabriela Heinrich.

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