Trikottag würdigt Breitensport und Ehrenamt in Nürnberg

13. Mai 2026

Am heutigen vierten bundesweiten Trikottag zeigen Menschen in ganz Deutschland mit dem Tragen ihres Vereinstrikots, wie wichtig der organisierte Sport für unsere Gesellschaft ist. Auch in Nürnberg setzt der Trikottag ein sichtbares Zeichen für den Breitensport, für Gemeinschaft und für ehrenamtliches Engagement.

„Der Trikottag steht für Wertschätzung – für den Breitensport und vor allem für die vielen Ehrenamtlichen, die unsere Sportvereine am Laufen halten“, erklärt die Nürnberger SPD‑Bundestagsabgeordnete Gabriela Heinrich. „Trainerinnen und Trainer, Vorstände, Betreuerinnen und Helfer investieren Zeit, Energie und Herzblut. Ohne Ehrenamtliche gäbe es keine Trainingszeiten, keine Wettkämpfe und keine lebendigen Vereine vor Ort.“

Anlässlich des Trikottags besuchte die SPD-Bundestagsabgeordnete den TSV Maccabi Nürnberg und traf sich mit dem Vorsitzenden Dr. Anatoli Djanatliev, besichtigte das Gelände und tauschte sich über aktuelle Aktivitäten aus. „Beim TSV Maccabi Nürnberg ist spürbar, wie viel Engagement und Herzblut den Verein tragen. Dass der Verein in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert, zeigt eindrucksvoll, was aus ehrenamtlichem Einsatz, Begeisterung für den Sport und gelebter Gemeinschaft wachsen kann“, so Gabriela Heinrich.

Sportvereine sind wichtige Orte des sozialen Zusammenhalts. Sie bringen Menschen unterschiedlicher Generationen und Hintergründe zusammen, vermitteln Werte wie Fairness, Respekt und Teamgeist und leisten einen wichtigen Beitrag für Gesundheit, Integration und Teilhabe. Gerade der Breitensport mit seinen bundesweit 86.000 Vereinen erreicht Millionen Menschen – unabhängig von Herkunft oder Einkommen.

„Wertschätzung allein reicht aber nicht aus“, so Gabriela Heinrich. „Mit dem Zukunftspakt Ehrenamt arbeiten wir als SPD politisch daran, freiwilliges Engagement nachhaltig zu stärken.“ In einem ersten Schritt seien bereits die Übungsleiter‑ und die Ehrenamtspauschale erhöht sowie Verbesserungen beim Haftungsprivileg und im Gemeinnützigkeitsrecht erreicht worden. „Nun geht es darum, Bürokratie abzubauen und Vereine spürbar zu entlasten. Wer sich engagiert, soll seine Zeit auf dem Sportplatz oder in der Halle verbringen – und nicht am Schreibtisch.“

Gleichzeitig nutzt der Bund mit der Sportmilliarde das Sondervermögen gezielt zur Stärkung der Sportstätten des Breiten‑ und Vereinssports. In Nürnberg stellt der Bund laut der SPD-Bundestagsabgeordneten 1.125.000 Euro für die Sanierung und Erweiterung der Sportanlagen im Maxtorgraben zur Verfügung. Für die Sanierung des Kunstrasenplatzes der Bertolt-Brecht-Schule werden 337.500 Euro zur Verfügung gestellt.

Foto zur freien Verwendung: SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriela Heinrich und Vorsitzender des TSV Maccabi Nürnberg Dr. Anatoli Djanatliev

Teilen